Eins, zwei, zwei am Aasee

Marathonis überzeugen beim Silvesterlauf

Sentruper Höhe. Die Witterungsvoraussetzungen waren nicht die besten, aber dies galt für alle Teilnehmer beim 28. Silvesterlauf der Laufsportfreunde Münster auf der Sentruper Höhe am Aasee. Unter den 1212 Finishern in den Wettbewerben für fünf Kilometer, Walking und zehn Kilometer waren auch drei Aktive von GW Marathon Münster, die für die LG Brillux an den Start gingen.

Johanna Gerwin gewann den Fünf-Kilometer-Silvesterlauf in Münster.
Johanna Gerwin gewann den Fünf-Kilometer-Silvesterlauf in Münster.

Die beste Platzierung sicherte sich Johanna Gerwin, die den Lauf über 5000 Meter gewann. Tom Thiemann musste sich über die gleiche Distanz mit Rang zwei begnügen. Diese Platzierung erreichete auch Frederike Straeten, die trotz einer noch nicht völlig abgeklungenen Magen-Darm-Erkrankung am Aasee an den Start ging.

Tom Thiemann zeigte sich im Ziel etwas enttäuscht. Der amtierende U 18-Cross-Westfalenmeister und Gewinner des Burgsteinfurter Nikolauslaufs Anfang des Monats hatte sich wohl mehr ausgerechnet. „Zwischen Kilometer zwei und drei zog Yannick Rinne an. Wir haben den Anschluss verpasst“, erklärte der Wilmsberger. Seine Zeit von 16:16 Minuten konnte sich aber angesichts der feuchten, kalten Luft durchaus sehen lassen.

Der Sieger Yannick Rinne (LSF Münster) gewann in 15:48 Minuten. Dritter wurde Stefan Stroick (Wasser + Freizeit Münster) in 16:20 Minuten. Hinter Johanna Gerwin, die 20:08 Minuten benötigte, belegte Ira Schwefer (20:32 Min.) vom Gastgeber LSF Münster den zweiten Platz. Gerwin freute sich über den Erfolg, mit dem sie gar nicht zwingend gerechnet hatte: „Ich wusste gar nicht, als wir wieder im Stadion auf der Sentruper Höhe angekommen sind, dass ich erste Frau bin.“

Beide auf Platz zwei: Tom Thiemann startete beim Silvesterlauf über fünf Kilometer und Frederike Straeten nahm die zehn Kilometer unter die Laufschuhe.
Beide auf Platz zwei: Tom Thiemann startete beim Silvesterlauf über fünf Kilometer und Frederike Straeten nahm die zehn Kilometer unter die Laufschuhe.

Frederike Straeten, die sich erst kurzfristig entschloss, trotz des Magen-Darm-Viruses an den Start zu gehen, konnte mit ihrer Leistung (38:34 Min.) mehr als zufrieden sein, auch wenn die Medizinstudentin eigentlich gewinnen wollte: „Da stürme ich vor zwei Wochen in Borgholzhausen die Berge rauf und heute geht mir am Aaseehügel die Kraft aus.“ Nach der ersten Runde lag die 24-jährige noch auf Rang drei, arbeitet sich aber mit einer zweiten konstanten Runde noch einen Platz nach vorn. In der abschließenden Stadionrunde hielt sie die Dritte, Sophia Salzwedel (38:45 Min.) vom LSF Münster, auf Distanz.

Vater und Sohn Stegemann, beide ehemalige Marathonis, liefen die fünf Kilometer gemeinsam und kamen noch 20:38 Minuten ins Ziel. Der ehemalige Jugendfußballer Emil Stegemann scheint seine sportliche Profession gefunden zu haben. Er belegte Platz zwei in der Altersklasse U 20. Das Vater Norbert Stegemann laufen kann, wissen die Uppenberger spätestens seit er die Sportabzeichenabnahme auf dem Marathon-Platz leitete. Er belegte in der M 50 den fünften Platz.

 

 

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