DJK Grün-Weiß Marathon Münster e.V.

Turnier WF Gutspark

GW Marathon dominiert

Geburtstagskind Hartl düpiert die Konkurrenz

Wolfenbüttel. Der samstägliche Ausflug der DiscGolfer Münsterland (DGM) der DJK GW Marathon Münster zum ersten GermanTour-Turnier des Jahres im Gutspark in Wolfenbüttel hat sich gelohnt. Zwei Teilnehmer im Finale der besten Fünf, den Gesamtturniersieg und gleich drei Altersklassensiege brachten die Discgolfer am Samstag aus Südniedersachen mit ins Münsterland.

Geburtstagskind Hartmut Hartl Wahrmann düpierte die versammelte Open-Konkurrenz, denn nach den zwei Mal 18 Bahnen lag der in dieser Saison in der Division Masters startende Ex-Champion vier Wurf vor Jerome Braun, dem Führenden und späteren Sieger in der Open. Im anschließenden Finale spielte DGM-Youngster Kevin Konsorr mit nur elf Wurf das beste Finalergebnis vor Hartl, der zwölf Wurf benötigte. Mit 107 (47 / 48 / 12) Wurf gewann Hartmut Wahrmann an seinem Geburtstag das erste offizielle Turnier des Jahres.

linenparkOpen

In der Juniorenklasse entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen dem Topfavoriten auf den Sieg in der GermanTour, Kevin Konsorr (Bild r.) von den DGM, und dem jungen Lokalmatadoren Marvin Tetzel von den Tee-Timers. Nach der ersten Runde hatte Konsorr, der 52 Wurf benötigte, zwei Wurf Vorsprung vor dem Tee-Timer, der am Nachmittag eine tolle 49er-Runde spielte. Da Konsorr sich nur um einen Wurf verbesserte, beide mit jeweils 101 Würfen in den Top Five lagen, zogen sie ins abschließende Finale ein, das dann den Ausschlag für den Juniorensieg von Kevin Konsorr gab.

In der Open verpasste Sven Rippel (2.v.r.), der DGMler ist amtierenden Deutscher Meister und Sieger der GermanTour 2011 in der Division Junioren, bei seinem ersten Auftritt in der Open ein Topergebnis. Es ist mein erstes Turnier seit Oktober. Da kann ich mit meiner Leistung und dem Abschneiden durchaus zufrieden sein. Allerdings gefielen mit meine Putts heute lange Zeit nicht.In der Endabrechnung erreichte Sven Rippel in seinem ersten Open-Turnier mit 107 Wurf Rang sechs. Diesen teilt er sich mit Kurt König, dem Vierten der Deutschen Meisterschaft. Scheibenhändler Franz Frisbee-Franzel Schröer (2.v.l.) entschloss sich kurzfristig zum Start in Wolfenbüttel, da zwei Teilnehmer verletzungsbedingt ausgefallen waren. Mit 72 Wurf in seiner ersten Runde war er nicht zufrieden. Am Abend hatte er nach nur 65 Wurf im zweiten Durchgang und damit Platz 39 in der Open aber ein glückliches Lächeln im Gesicht.

Dana Jung feierte bei den Damen ihren ersten Turniersieg. Nach dem ersten Durchgang mit 86 benötigten Würfen lag sie noch vier Würfe hinter der Führenden. Im gemeinsamen Flight auf der zweiten Runde nahm die DGM-Spielerin der Tee-Timers-Frau dann acht Wurf (!) ab. Die insgesamt 162 Wurf reichten zum Divisionssieg.

Den feierte natürlich auch Turniersieger Hartl Wahrmann (3.v.r.) in der Division Masters. Mit nur 95 Wurf hatte er vor dem Finale 13 (!) Wurf Vorsprung vor dem Zweitplatzierten dieser Division. Es waren doch nur 17,5 Meter, wiegelte Wahrmann nach seinem letzen Putt im Finale, als er aus mindestens 22 Meter spektakulär einlochte, die vielen Gratulanten zufrieden ab. Er freute sich mehr darüber, dass er von seinem Discgolf-Zögling Kevin Konsorr im Finale knapp (11 zu 12 Wurf) bezwungen wurde, denn dem gehöre schließlich die Zukunft.

Grandmaster Werner Szybalski (l.) spielte im Gutspark sein bislang bestes GermanTour-Turnier. Es reichte zwar nur zu Platz vier, aber mit 127 (63 / 64) Wurf unterbot er seine bisherigen 36-Bahnen-Turnierergebnisse (Tankumsee 160, Sauerland Open 140, Wolfenbüttel Open 135, Expo Open 135, Münsterland Open 140, Dassel Autumn Challenge 159) deutlich.

Mit sechs von 71 Finishern stellten die DiscGolfer Münsterland eines der größten Teilnehmerkontingente und mit Sicherheit das erfolgreichste Mannschaftsteam des Turniers im Gutspark im niedersächsischen Wolfenbüttel.