DJK Grün-Weiß Marathon Münster e.V.

Münster Open

1. Münsterland Open

Der allerbeste spORT im Sektor

Simon Lizotte gewinnt die 1. Münsterland Open

Das erste GermanTour-Turnier der DiscGolfer Münsterland ist Geschichte. Eine Geschichte, die bestimmt allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben wird. Eine tolle Stimmung, ein „ausverkauftes“ 72er-Teilnehmerfeld mit zwei US-Amerikanern am Start, fünf Divisionen, darunter mit 15 Junioren das größte Teilnehmerfeld in dieser Division in der gesamten GermanTour, ein abwechslungsreicher Parcours, drei Liveübertagungen durch den WDR-Sender „EinsLive“ im Rahmen der Serie „Der allerbeste Ort im Sektor“, ein sehenswertes Finale mit dem Lünener Junior Kevin Konsorr, dem Bremer Simon Lizotte, Altmeister Hartl Wahrmann aus Lünen, Kurt König aus Dassel und Jonas Schäfer aus Köln, vielen knappen Entscheidungen und dazu verdiente Sieger: Simon Lizotte (Open), Christine Schnettler (Damen), Kevin Konsorr (Junioren), André Klawonn (Masters), Siegfried Metter (Grandmaster).

simon beim putt

Hier gibt es schöne Turnierbilder von Christoph Galmbacher!

Die Ergebnisse:

 

1. Münsterland Open der DiscGolfer Münsterland
Discgolf-Turnier am 29.10.11 über zwei Mal 18 Bahnen im Aktivpark Phoenix (Beckum)
Platz GT-Wertung Name Natio. Ergebnis Platzierung
Platz Division 1. R. 2. R. Gesamt Finale 1. Runde 2 Runde
1. (1. O) Lizotte Simon DE 50 47 97 15 112 2. 1.
2. (2. O) Wahrmann Hartmut DE 51 49 100 19 119 3. 2.
3. (1. J) Konsorr Kevin DE 49 52 101 18 119 1. 5.
4. (3. O) König Kurt DE 54 50 104 17 121 6. 4.
4. (3. O) Schäfers Jonas DE 52 52 104 18 122 4. 5.
6. (2. J) Osbeck Kevin DE 57 49 106 10. 2.
7. (5. O) Claus Tobias DE 55 52 107 8. 5.
8. (3. J) Korth Melwin DE 54 54 108 6. 10.
9. (4. J) Rippel Sven DE 57 52 109 10. 5.
9. (6. O) Rollnik Michael DE 57 52 109 10. 5.
11. (7. O) Hüpper Ralf DE 53 59 112 5. 17.
12. (8. O) Reckmann Martin DE 57 57 114 10. 13.
12. (1. M) Klawonn Andre DE 56 58 114 9. 15.
14. (2. M) Rippel Josef DE 59 56 115 16. 11.
15. (9. O) Garrett McCanna US 57 60 117 10. 20.
16. (3. M) Lizotte David DE 57 61 118 10. 25.
17. (4. M) Korth Matthias DE 60 59 119 20. 17.
17. (4. M) Schneider Frank DE 59 60 119 16. 20.
19. (10. O) Kopetsch Simon DE 63 57 120 26. 13.
20. (11. O) Prothmann Stefan DE 63 58 121 26. 15.
20. (11. O) Menzel Florian DE 60 61 121 20. 25.
22. (6. M) Winkelmann Ralf DE 66 56 122 38. 11.
22. (13. O) Schreiber Steffen DE 62 60 122 24. 20.
24. (5. J) Lizotte Jason DE 63 60 123 26. 20.
24. (7. M) Zierke Martin DE 63 60 123 26. 20.
24. (14. O) Reichenbach Mathias DE 61 62 123 22. 28.
27. (6. J) Poehlke Philipp DE 64 61 125 32. 25.
27. (15. O) Webel Karsten DE 62 63 125 24. 32.
27. (8. M) Bayer Markus DE 59 66 125 16. 38.
30. (9. M) Wiedermann Torsten DE 63 63 126 26. 32.
30. (16. O) Wustmann Nico DE 61 65 126 22. 37.
32. (17. O) Beilfuß Jens DE 68 59 127 44. 17.
32. (1. GM) Metter Siegfried DE 64 63 127 32. 32.
34. (2. GM) Becker Manfred DE 66 62 128 38. 28.
34. (18. O) Munka Sascha DE 66 62 128 38. 28.
36. (19. O) Dreihahn Mark DE 66 63 129 38. 32.
36. (19. O) Scharte Stephan DE 63 66 129 26. 38.
38. (21. O) Bieletzki Swen DE 68 62 130 44. 28.
38. (21. O) Hildebrandt Christian DE 67 63 130 43. 32.
40. (23. O) Sachs Dominik DE 65 66 131 35. 38.
41. (24. O) Groß Nils DE 65 68 133 35. 45.
41. (24. O) Feldner David DE 64 69 133 32. 48.
43. (10. M) Poehlke Dirk DE 66 68 134 38. 45.
43. (10. M) Konsorr Michael DE 65 69 134 35. 48.
45. (7. J) Schneider Jan-Hendrik DE 70 66 136 49. 38.
45. (12. M) Dresken Jörg DE 69 67 136 47. 42.
47. (3. GM) Dorsch Gerhard DE 71 67 138 51. 42.
48. (13. M) Szybalski Werner DE 73 67 140 54. 42.
48. (26. O) van Geel Dominic DE 69 71 140 47. 51.
50. (27. O) Madel Marcus DE 70 71 141 49. 51.
51. (8. J) Tuschen Tim DE 74 68 142 56. 45.
51. (4. GM) Amme Robert DE 71 71 142 51. 51.
53. (9. J) Niklas Middendorf DE 71 72 143 51. 54.
54. (28. O) Galmbacher Christoph DE 74 70 144 56. 50.
55. (1. W) Schnettler Christine DE 73 72 145 54. 54.
56. (2. W) Munka Stefanie DE 75 72 147 59. 54.
57. (29. O) Stobberg Jan DE 77 72 149 63. 54.
58. (10. J) Schröer Carl DE 75 75 150 59. 60.
58. (30. O) Schmitt Lukas DE 74 76 150 56. 61.
60. (11. J) Korth Sebastian DE 75 79 154 59. 64.
61. (31. O) Schicktanz Martin DE 81 74 155 66. 58.
62. (32. O) Schmitt Frank R DE 77 79 156 63. 64.
63. (3. W) Prinz Svenja DE 80 77 157 65. 63.
64. (12. J) Rawers Yanneck DE 84 74 158 68. 58.
65. (4. W) Zierke Elke DE 76 83 159 62. 67.
66. (13. J) Zierke Max DE 88 76 164 71. 61.
67. (14. J) Leon Scheper DE 87 79 166 70. 64.
68. (5. W) Jung Dana DE 85 83 168 69. 67.
69. (15. J) Ole Fabry DE 94 87 181 72. 69.
70. (33. O) Thomas Robinson US 59 0 DNF 16. 70.
70. (33. O) Schröer Franz DE 68 0 DNF 44. 70.
70. (6. W) Szybalski Vera DE 81 0 DNF 66. 70.

Der Morgennebel im Aktivpark war noch nicht zu erkennen, denn es war stockdunkel, als die DiscGolfer Münsterland, unterstützt durch die Vereinsjugend, den Ultimate Greenhorns, den Aktivpark Phoenix in Beckum in einen Discgolf-Parcours verwandelten.

bildbeckum

Jeder hatte seinen Schwerpunkt, half aber immer da, wo gerade eine Hand gebraucht wurde. Olaf Petterson organisierte den Zeltaufbau, Hedwig Liekefedt hatte die Logistik im Griff und sorgte für Sitzgelegenheiten und Tische, Martin Reckmann baute mit Carl Schröer, Nik Middendorf, Yanneck Rawers, Tim Tuschen und Leon Schepers den Parcours, Franz Schröer sorgte für die Ausschilderung des gesamten Parks, Vera Szybalski organisierte das Turnierbüro und die Anmeldung, Martin Schicktanz baute die Körbe auf, Julia Schröer versorgte Helfer und Teilnehmer mit frischem Kaffee und leckeren Brötchen (später auch mit Gulasch- und Kartoffelsuppe sowie Frikadellen, Rippchen und Würstchen vom Grill), Dana Jung half überall und Werner Szybalski gab den TD ;-)

Die erste Überraschung hatten die DiscGolfer Münsterland da schon hinter sich, denn die US-Amerikaner Garrett McCanna und Thomas Robinson, beide sind derzeit in Schweinfurt stationiert, waren schon vor den Organisatoren am Aktixpark Phoenix - einfach heiß auf Discgolf.

Nach und nach trudelten auch die Gäste ein. Insgesamt gingen 72 Spieler (34 Open, sechs Damen, 15 Junioren, 13 Masters und vier Grandmasters) auf die zwei Mal 18 Bahnen, die Steffen Schreiber (DGV Meinerzhagen) kommentierte: „Es ist ein unglaublich abwechslungsreiches Gelände und ihr habt tolle Bahnen aufgestellt.“

Zunächst gab es eine kleine Verzögerung beim Tee-Off, denn der WDR hatte Peter Schultz von 1Live einslivemit seinem Übertragungswagen (oder wie Jupp Rippel glaubte Sonderziel auf der langen 17) vorbeigeschickt. Im Rahmen einer Serie am Samstagmorgen (Der allerbeste Ort im Sektor) wurde in ganz NRW und darüberhinaus von den 1. Münsterland Open und dem  „Allerbesten Sport im Sektor“ berichtet. Zwei Takes mit Vera Szybalski, die deshalb sogar aus dem Turnier ausschied, und ein Livebericht mit Sven Rippel, amtierender Deutscher Juniorenmeister und Gewinner der GermanTour 2011 in der Division Junioren, der so die Konzentration verlor und damit - angesichts des starken Teilnehmerfeldes - keine Chance auf die angestrebte Teilnahme am späteren Finale hatte. Er nahm es mit seiner bekannten Ruhe und Gelassenheit: „Ist schon o.k., immerhin kann mir keiner den Toursieg nehmen und  Öffentlichkeitsarbeit ist für unseren Sport auch sehr wichtig.kevin am berg

Die erste Runde wurde angeführt vom Flight eins mit Simon Lizotte (Bremen), amtierender Deutscher Meister und Vize-Europameister, Martin Reckmann, die Nummer eins der DiscGolfer Münsterland, Tim Tuschen, U 17-Ultimate-Europameister von den Ultimate Greenhorns der DJK GW Marathon Münster, und Frank Schneider (Discgolfverein Meinerzhagen). Simon Lizotte begann mit einem Birdie, begnügte sich dann aber zunächst mit Par-Spielen und sogar einer für ihn ganz seltenen Fünf bei der Insel. Auf der zwölf schoss Simon seine Disc in den Teich. Ein Meister auf Abwegen, kommentierte Frank Schneider, den Gang Simon Lizotte ins Wasser. Am Ende spielte der Bremer eine 50er-Runde (2, 3, 3, 5, 3, 2, 2, 2, 2, 2, 2, 4, 3, 3, 3, 3, 3, 3 = 50), was ihm „nur Rang zwei zur Pause bescherte.

Mit einer glanzvollen 49er-Runde (2, 3, 2, 2, 3, 3, 3, 3, 4, 3, 3, 2, 3, 3, 3, 2, 3, 2 = 49) hatte sich der Lünener Deutsche Vizemeister der Junioren, Kevin Konsorr (siehe Bild oben - Kevin beim Putt auf der 15), an die Spitze des gut besetzten Feldes gesetzt. Platz drei hatte sich sein sportlicher Ziehvater Hartl Wahrmann mit einer 51er-Runde gesichert. Vierter war nach 18 Bahnen der Kölner Jonas Schäfers (52), Fünfter sein Kettenjeklüngel-Kamerad Ralf Hüpper (53), der das C-Turnier der DiscGolfer Münsterland offensichtlich klasse fand und im Namen aller Kölner ein riesengroßes Lob aussprach: Super Orga! Super Bahnen! Super Stimmung! und Super Wetter ...und hey, wir hatten einen Kölner im Finale... ;-)“. Platz sechs nach Runde eins teilten sich Melwin Korth und Kurt König (jeweils 54).

radiowaf

Nach dem Mittagessen und dem anschließenden Kaffee und Kuchen - Andreas Fabry und Birgit Szybalski komplettierten inzwischen das Helferteam, damit die meisten anderen discgolfen konnten - ging es auf die zweite Runde. Nachdem 1Live abgefahren war, übernahm radiowaf.de die Onair-Berichterstattung. Hier der Link vom 31. Oktober zum Nachhören (zwischen 13:44 und 15:50).

In den beiden Führungsflights versammelten sich die Kandidaten für das nach dem Ende der GT-Wertung nach zwei Mal 18 Bahnen geplante Finale über fünf Bahnen. Kevin Konsorr (49), Simon Lizotte (50), Hartl Wahrmann (51) und Jonas Schäfers (52) starteten auf der eins. Auf der zwei ging es für Ralf Hüpper (53), Kurt König, Melwin Korth (beide 54) und Tobias Claus auf die zweite Runde. Ohne wirkliche Chancen auf den Gesamtsieg waren die Teilnehmer der nachfolgenden Flights: André Klawonn (56), Kevin Osbeck, Sven Rippel, Michael Rollnik, Martin Reckmann, Garrett McCanna und Dave Lizotte (alle 57).

glocke siegerbild

Schon an der Bahn eins, einem Wurf durch eine natürliche Gasse rund 80 Meter in den Wald hinein, zog der Deutsche Meister am Führenden Kevin Konsorr, der vier Wurf brauchte, durch ein Birdie vorbei. Nur Simon Lizotte warf auf der eins zwei Birdies. Einmal gelang dies immerhin Kevin Konsorr, Josef Rippel (beiden in der ersten Runde), Jens Beilfuß, Kevin Osbeck und Sven Rippel (alle zweite Runde).

Auf der längsten Turnierbahn außerhalb des Finales, der Fünf mit Par vier und rund 150 Meter Länge, überzeugte Simon mit einem Eagle. Nun lag er schon zwei Wurf vor Konsorr. Auf der Sechs nahm der zukünftige Profi aus Bremen dem Deutschen Vizemeister der Junioren einen weiteren Wurf ab. Die Vorentscheidung war nach einem Drittel der zweiten Runde gefallen.

Auch der zweite Wurf ins Wasser, diesmal auf der 103 Meter langen Acht, brachte Simon Lizotte nun nicht mehr aus der Spur, obwohl Kevin Konsorr aufopfernd kämpfte und nochmals verkürzen konnte. Nach zwei Dritteln der zweiten Runde lag Lizotte weiterhin mit zwei Wurf vorn. Auf der 13, es musste hinter einem Findling weggeworfen werden, patzte Konsorr. Für die 65 Meter benötigte er vier Wurf, um den Korb hinter zwei Bäumen zu erreichen. Lizotte spielte Birdie. Insgesamt verbuchte der Deutsche Meister zwei Eagle und 21 (!) Birdies. Nach 18 Bahnen verzeichnete seine Scorecard -17 (!!).

Für Kevin Konsorr wurde es nun eng, denn auch sein Lehrmeister Hartl Wahrmann zog vorbei. Der Altmeister hatte sich durch fünf Birdies in Folge herangeschoben und zog auf der 13 weg. Jonas Schäfers aus Köln spielt so konstant wie im ersten Durchgang und war mit 104 Wurf im Finale. Konsorr (101), Wahrmann (100) und Lizotte (97) waren natürlich auch dabei. Aus dem zweiten Flight ging Kurt König, Vierter der DM in Kellenhusen, als Sieger und damit Finalteilnehmer hervor.

Nicht völlig unerwartet, aber trotzdem etwas überraschend gelang trotz einiger kurzer Bahnen zwischen 40 und 65 Meter Länge keinem Turnierteilnehme ein Ass. Dies könnte natürlich auch an den DGA-Körben, zweifelsfrei das Beste was der Markt an mobilen Körben zu bieten hat, aber eben durch die leichten Ketten nicht mit sehr guten Fangeigenschaften ausgestattet, gelegen haben. Dafür verlief der CTP-Wettbewerb äußerst spannend. Vom Abwurf bis zum Korb betrug die Distanz 97 Meter. Viel zu weit für einen CTP-Preis? Weit gefehlt, war Fehlanzeige, denn vom Hügel wurde hinab  geworfen. Zunächst trug sich Matthias Korth ein, denn er legte seine Scheibe 5,12 Meter neben das Ziel. Sven Rippel toppte dies um knapp einen halben Meter (4,65 Meter). Das wurmte Josef Rippel, der neun Zentimeter (4,56 Meter) päziser warf. „Ich habe gar nicht anm den CTP-Wettbewerb gedacht, räumte Dave Lizotte ein, dass sein Wurf „eigentlich verunglückt gewesen sei. Aber egal, denn die Scheibe landete 2,37 Meter vom Korb entfernt - ein toller Wurf, der sein kleines Preisgeld verdient hatte.

TD Werner Szybalski hatte fünf Finalbahnen ausgesucht, die sich insbesondere durch Weite auszeichneten. Vom Turnierbüro musste der Korb der Bahn drei gespielt werden. Knapp 160 Meter leicht bergab über die Wiese. Die Voraussetzungen waren klar. Simon Lizotte hatte drei Wurf Vorsprung auf Hartl, vier auf Kevin Konsorr und jeweils sieben auf Jonas Schäfers und Kurt König. Schäfers warf auf der Finalbahn eins eine vier, alle anderen eine drei.

Die zweite Bahn wurde über gut 220 Meter auf den Korb der Sechs gespielt. Nur Kurt König gelang eine Drei. Simon Lizotte war praktisch durch, der Kampf um Rang zwei zwischen Hartmut Wahrmann und Kevin Konsorr ebenso offen, wie der um Rang vier.

Zurück ging es auf den Korb der Bahn acht. Rund 200 Meter waren zu überwinden. Nur Lizotte warf so weit. Er spielte eine Drei. Dank einer meisterwürdigen Annäherung spielte auch Kevin Konsorr die Drei, so dass er mit Wahrmann (beide 111) gleichzog. Patz vier schien Kurt König zu gehören.

Die vierte Finalbahn ging den Hügel hinauf. Lizotte legte vor und spielte die Drei. Auch Wahrmann und Schäfers gelang die Drei. König musste mit der Vier zufrieden sein und Konsorr patzte und brauchte fünf Wurf. Der Stand vor der letzten Bahn (vom Hügel hinab über die Bäume auf den Korb der 17 - rund 240 Meter, die längste Bahn des Gesamtturniers):

1. Simon Lizotte (110), 2. Hartmut Wahrmann (114), 3. Kevin Konsorr (116), Kurt König (119), 5. Jonas Schäfers (120).

Simon zeigte einen unglaublichen Wurf. Seine Scheibe landete am Korb (!), so dass er einen weitere Birdie spielte. Würdiger kann man ein Turnier nicht gewinnen. Der tosende Applaus war dem zukünftigen Profi aus Bremen sicher. 112 Wurf zeigten die Dominanz von Simon Lizotte. Überraschend patzte der Altmeister und spielte eine fünf, während alle anderen drei Wurf brauchten, womit Youngster Kevin Konsorr sich mit seinem Ziehvater (beide 119) Platz zwei teilten. Vierter wurde Kurt König (121) und der Kölner Jonas Schäfers (122) bejubelte mit dem Kettenjeklüngel Platz fünf.

Da der Sieger Simon Lizotte im Radiointerview dem Beckumer Aktivpark Phoenix sehr viel Potenzial für unseren Sport bescheinigte und die von Werner Szybalski ausgesuchten Bahnen als anspruchsvoll“ bezeichnete, haben sich die DiscGolfer Münsterland entschieden, neben dem D-Turnier (Anfänger und Spieler mit weniger als 20 GT-Punkten beim Anmeldestart des C-Turniers) am 14. April 2012 (Samstag) und den 1. Beckum Open am 15. April 2012 (Sonntag) auch die 2. Münsterland Open - dann als B-Turnier - zum Abschluss der GermanTour 2012 (27./28.10.12) in Beckum zu veranstalten.

 sieger