Marathon geht die Puste aus

Marathons Rashid Hassanzadeh Ashrafi (am Ball) setzte BW Greven enorm unter druck.
Marathons Rashid Hassanzadeh Ashrafi (am Ball) setzte BW Greven enorm unter druck.

Münster. „Mit zunehmender Spielzeit fehlte bei uns die Kondition, wodurch die Konzentration nachließ. Auch unser Trainer Antony-Francis Mc Danny sah es so“, berichtete Matthias Wobbe, Senioren-Verantwortlicher der Fußball-Abteilung von GW Marathon Münster. Auf dem Kunstrasen am Arnheimweg hatte am Sonntag (7. August) Marathon das Erstrundenpokalspiel gegen den Ligakonkurrenten BW Greven trotz fulminanter erster Halbzeit 5:7 (3:3, 2:2, 2:0) verloren.

Marathons Trainer Antony-Francis Mc Danny in Aktion.
Marathons Trainer Antony-Francis Mc Danny in Aktion.

Überraschend laufstark präsentierte sich im ersten Saisonauftritt der B-Ligist aus Uppenberg. Die Gastgeber pressten und unterbanden den Spielaufbau der Grevener, die auch Gegner des letzten Spiels der vergangenen Saison waren. Mit einem Distanzschuss nach zu kurzer Abwehr der Gäste brachte Sawah Wallijy (9.) früh, aber durchaus schon verdient in Führung. Kamen die Grevener ein mal durch, war spätestens beim Libero und Spielertrainer Antony-Francis Mc Danny Endstation.

Einen schon herausgespielten Angriff schloss Ali Kheche (17.) mit einem Heber über den Grevener Keeper zum 2:0 ab. In der Folge erhöhte der Gast den Druck, ohne allerdings zum Erfolg zu kommen. In der Schlussphase der ersten Hälfte befreite sich Marathon wieder und kam auch zu einigen Gelegenheiten, die aber nicht verwertet werden konnten.

Bot eine sehr starke Leistung: Yücel Karagöl (r.).
Bot eine sehr starke Leistung: Yücel Karagöl (r.).

In der Halbzeitpause sorgte sich der GWM-Coach schon um die Kondition seiner Elf und kündigte an: „Wir werden etwas kompakter stehen.“ Zudem wechselte der Grevener Trainer zwei Offensivkräfte ein. Trotzdem standen die Hausherren weiter sicher. Nun dominierten die Blau-Weißen, die in der 70. Minute den nicht unverdienten Anschlusstreffer erzielten. Als BW Greven nur acht Minuten später ausglich, schien die Partie zu kippen. Doch die Marathonis bewiesen Einsatzwille und Kampfkraft, so dass es in die Verlängerung ging.

Nach neun Minuten im dritten Durchgang ging der Gast in Front. GW Marathon schien geschlagen. Als der Schiedsrichter Jounes Mabrouk gerade abpfeifen wollte, glich GWM-Kapitän Husein El-Lababidi (120.) doch noch aus. Im Elfmeterschießen fanden die Grün-Weißen in Person des Keepers der Blau-Weißen ihren Meister.

gwm_igelBis zum Saisonauftakt in zwei Wochen am 21. August (13 Uhr) bei Wacker Mecklenbeck II können die Uppenberger noch etwas an der Kondition tun. Zudem kommen bis dahin einige Spieler aus dem Urlaub zurück.

GWM: Ali Omidpour – Antony-Francis Mc Danny, Maximilian Aalken, Kelvin Shabani – Andreas Schulze Frenking, Husein El-Lababidi, Imer Mohammed (91. Mohamed Osman Ali), Yücel Karagöl – Ali Khechen, Rashid Hassanzadeh Ashrafi – Sawah Wallijy (56. Hamza Kaya). – Tore: 1:0 Sawah Wallijy (9.), 2:0 Ali Kheche (17.), 2:1 Maurice Seikowski (70.), 2:2 Torben Mais (78.), 2:3 Maurice Seikowski (109.), 3:3 Husein El-Lababidi (120.) – Elfmeterschießen: 3:4 Chris Helmig, 4:4 Rashid Hassanzadeh Ashrafi, 4:5 Nicolai Lange, 4:6 Torben Mais, 5:6 Hamza Kaya, 5:7 Timo Ascheberg.

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