Zweifacherfolg für Leon Stork

Erste Jugendmaßnahme kommt sehr gut an

Coerde. Leon Stork, neuer Jugendwart in der Kinder- und Jugend-Abteilung von GW Marathon Münster, hat seine Feuertaufe bestanden. Die erste außersportliche Jugendmaßnahme unter seiner Regie war ein voller Erfolg. Sieben Marathon-Youngster, sowohl aus der Frisbee- wie aus der Fußball-Abteilung, nahmen am Rennen über 30 Runden im Sport-Kart in Münster-Coerde teil.

Alles perfekt. Marathons Jugendwart Leon Stork war rundum zufrieden.
Alles perfekt. Marathons Jugendwart Leon Stork war rundum zufrieden.

Es riecht nach Gummi und bald auch nach verbranntem Benzin als Philipp Lauth, Leon Stork, Mirco Peperhove, Kevin Wobbe, Periklis Maskanakis, Rashid Kamran und Maximilian Kortas nach der theoretischen Einführung in den Karts Platz nehmen und den Motor aufheulen lassen. Konzentriert warten alle auf das Signal für das Qualifying, angesetzt über sieben Runden.

Maximilian Kortas biegt als erster Fahrer aus der Box auf die Rennbahn ab. Zunächst etwas zögerlich, aber von Kurve zu Kurve wagemutiger gibt er Gas. Mirco Peperhove, als Zweiter auf die Piste gegangen, orientiert sich gleich nach vorn und jagt hinter Kortas her. Im Qualifying wird nur gegen die Uhr gefahren. Wer die schnellste Runde schafft, steht in der Pool Positionn, was auf der Kartbahn in Münster wichtig ist, da es nur eine Startreihe bei diesem Rennen gibt.

Periklis Maskanakis zeigte schon bei der Ausfahrt aus der Box, dass er schnell unterwegs sein will.
Periklis Maskanakis zeigte schon bei der Ausfahrt aus der Box, dass er schnell unterwegs sein will.

Inzwischen drehen auch Philipp Lauth und Kevin Wobbe ihre Runden. Manchmal stockt es, denn natürlich geht der eine oder andere zunächst zu schnell in Kurven. Das Kart bricht aus und Stillstand ist angesagt. Aber Hilfe eilt sofort herbei, wenn sich jemand in der Reifenumrandung der Rennbahn festgefahren hat. Auf der Anzeigetafel leuchtet die erste Rundenzeiten auf, als auch endlich Bastian Sundermann, Periklis Maskanakis, Rashid Kamran und Leon Stork aufdrehen können.

Runde um Runde werden die angezeigten Fahrzeiten geringer. Wer hängen bleibt, wie es Mirco Peperhove einmal passierte, benötigt schnell eine halbe Minute mehr als in durchgefahrenen Runden. Periklis Maskanakis erkämpft sich in 43,479 Sekunden die Pool für das Marathon-Jugendabteilungsrennen. Platz zwei gehört Leon Stork, dessen schnellste Runde knapp unter 44 Sekunden dauerte. Kevin Wobbe fuhr auf Position drei. Hinter ihm reihten sich Rashid Kamran, Maximilian Kortas, Mirco Peperhove und Philipp Lauth ein. Hinter dem Safty-Kart ging es auf die Einführungsrunde, an deren Ende die grünen Strahler aufleuchten, das Safty-Kart raus fährt und alle sieben Marathonis Vollgas geben.

Periklis Maskanakis (v.) wird von Leon Stork bedrängt.
Periklis Maskanakis (v.) wird von Leon Stork bedrängt.

In allen Bereichen kommt es sofort zu Platzierungskämpfen. An der Spitze lässt Periklis Maskanakis aber zunächst nichts anbrennen. Leon Stork ist ihm aber dicht auf den Reifen. Dahinter fährt Kevin Wobbe ein eher ruhiges Rennen. Er hat die hinter ihm Fahrenden im Griff und die beiden Führenden im Blick, doch der Abstand wird zu beiden Richtungen nicht geringer. Als die ersten Überrunden anstanden, besonders der junge Philipp Lauth hatte Pech, den gleich vier Mal ging der Motor aus, wurde es auch an der Spitze wieder spannender. Nach zehn von 30 Runden hatte Maximilian Kortas, allerdings nur auf Position sechs liegend, die schnellste Runde (41, 355 Sekunden) gedreht.

Maximilian Kortas fuhr die schnellste Rundenzeit im Rennen.
Maximilian Kortas fuhr die schnellste Rundenzeit (41,009 Sekunden) in der ersten Hälfte des Rennens.

Vorn lag Periklis Maskanakis (schnellste Runde 42,056 Sekunden) vor Leon Stork (42,054), Kevin Wobbe (45,143), Rashid Kamran (44,424), Maximilian Kortas (41, 355), Mirco Peperhove (44,465) und Philipp Lauth (48,248).

Kurz vor dem Einfahren in die Start- und Zielgerade, wo die Karts die höchste Geschwindigkeit erreichen, touchierte in der 17. Runde Periklis Maskanakis beim Überholen ein Kart. Er verlor an geschwindigkeit, was Leon Stork, der mit deutlich höherem Tempo auf die Gerade einbog, zum Überholen nutzte. Es war die entscheidende Szene des Rennens, denn nun kontrollierte der Jugendwart seine Schützlinge und fuhr den Sieg knapp nach Hause.

Im Ziel hatte er dünne 44 hunderstel Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Maskanakis. Der Dritte Kevin Wobbe und auch Rashid Kamran (Vierter) lagen zwei Runden zurück. Mirco Peperhove (Fünfter) war drei Mal und Philipp Lauth (Sechster) und Maximilian Kortas lagen fünf Runden zurück.

Im zweiten und häufig im dritten Rennabschnitt konnten alle Marathonis ihre Rundenzeiten  verbessern. Am Ende lag Periklis Maskanakis (schnellste Runde 40,692 Sekunden) vor Leon Stork (40,985), Maximilian Kortas (41,009), Rashid Kamran (42,593), Kevin Wobbe (42,719), Mirco Peperhove (43,336) und Philipp Lauth (44,568).

„War echt cool. Das müssen wir wiederholen oder etwas Vergleichbares, zum Beispiel Bowling oder Adventure Golf, machen“, kommentierte Kevin Wobbe die erste Jugendaktion von Leon Stork zufrieden und alle anderen Teilnehmer stimmten zu. Leon Stork versprach: „In der Vorweihnachtszeit biete ich für Jugendliche Bowling an.“

 

 

 

 

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